Allgemeines

Rollenspiele/Tabltops

 

Allgemeines - Rollenspiele

Eine der wichtigsten Fragen, die hier zuallererst beantwortet werden solten ist die, was Rollenspiele eigentlich sind? Hier bietet es sich an, die allseits beliebte Wikipedia zu zitieren:

Ein Rollenspiel ist ein Spiel, in dem Spieler die Rollen fiktiver Charaktere bzw. Figuren übernehmen und selbst handelnd soziale Situationen bzw. Abenteuer in einer erdachten Welt erleben. Verwendet werden die eigene Fantasie, die Fantasie der Mitspieler und ein Regelwerk, das das Spiel strukturiert und eingrenzt. Bei spontanen oder traditionellen Rollenspielen (wie Räuber und Gendarm) sind die Regeln meistens implizit (z.B. das „Abschlagen“ des Gegners), während sie bei reglementierten Rollenspielen meist in Form eines oder mehrerer Handbücher vorliegen. Besonders bei reglementierten Rollenspielen gibt es häufig einen Spielleiter, der auch die Einhaltung der Regeln kontrolliert.

 

Hauptaugenmerk wird hier auf die sogenannten Pen&Paper (P&P) Rollensiele gelegt. Auch hier weiß die Wiki zu informieren:

Pen-&-Paper-Rollenspiele verwenden meistens ein umfangreiches Regelwerk, das mit einfacher Mathematik und Würfeln arbeitet. Meistens übernimmt ein Spieler die Rolle des Spielleiters; er beschreibt die Umgebung, die Reaktion der Umwelt auf Aktionen der Spieler und schlüpft in die Rolle von Gegnern oder Freunden der Gruppe. Er überlegt sich im Vorfeld Abenteuer, die die Spielergruppe bestehen muss. Außerdem sorgt er dafür, dass die Spielregeln eingehalten werden. Entscheidungen, z. B. der Ausgang eines Kampfes, werden durch Verrechnen verschiedener Parameter der Kontrahenten, wie z. B. Stärke oder Rüstungswert und des Würfelergebnisses als Zufallselement herbei geführt. Das in Deutschland verbreitetste Rollenspielsystem ist Das Schwarze Auge, das international bekannteste ist Dungeons & Dragons und das älteste Spielsystem in Deutschland ist Midgard. Diese haben Fantasywelten als Hintergrund, die speziell für das Spiel entwickelt wurden. Es existieren ferner abstrakte Systeme, die nicht auf ein besonderes Genre beschränkt sind, sondern lediglich ein Regelwerk darstellen (z. B. GURPS oder D20).

Spielbücher können als eine Art Ein-Personen-Rollenspiel bezeichnet werden. Dabei ist der Text in viele Abschnitte unterteilt. Am Ende eines Abschnittes trifft der Spieler/Leser Entscheidungen, die ihn jeweils an andere Folgeabschnitte verweisen und so verschiedene Handlungsstränge ermöglichen.

 

Allgemeines - Tabletops

Anders als Rollenspiele beziehen sich Tabletopgames hauptsächlich aufden strategischen Aspekt und werden vornehmlich mit Miniaturen und festgelegtem Regelwerk gespielt. Natürlich weiß auch hier die Wiki Rat:

Als Tabletop (engl. „Tisch-“) bezeichnet man ein Strategiespielsystem, bei dem mit Miniaturfiguren (früher aus einer Zinnlegierung gegossen oder aus Papier ausgeschnitten, heute meist Zinn- oder auch Kunststofffiguren) auf einer beliebigen Oberfläche (besonders Tischen) gespielt wird. Die Spielfläche wird oft mit sogenannten „Geländestücken“ (Hügel, Wälder, Ruinen aus Modellbauläden oder selbstgebaut) gestaltet. Da es kein herkömmliches Spielbrett gibt, werden Entfernungen (Bewegungs- oder Schussreichweiten) in den meisten Regelsystemen mit einem Maßband ausgemessen. Einige Systeme verwenden Hexfelder, um Entfernungen darzustellen (Battletech, Demonworld u. a.). Die Figuren werden meistens aus vorgefertigten Bausätzen sorgfältig zusammengebaut und aufwendig bemalt oder in Form von Sammelfiguren erworben. Das Tabletop lässt sich in den Bereich der Konfliktsimulationen einordnen.

Die derzeit in Deutschland am weitesten verbreiteten Tabletopspiele sind in eine Fantasiewelt eingebettet, die sich entweder am Fantasy-Genre, am Science-Fiction-Genre oder einer Mischung aus beidem orientiert. In dieser Gattung werden oft Elemente aus weitläufig bekannten Fantasiewelten wie z. B. J. R. R. Tolkiens Herr der Ringe oder dem Star-Wars-Universum verwendet, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen und die Einstiegshürden zu minimieren. Die am häufigsten anzutreffenden Elemente bei diesen Fantasy Tabletops sind Magie, fiktive Rassen wie z. B. Orks, oder futuristische Gegenstände wie Laserwaffen und Raumschiffe.

Neben den Fantasy-Tabletops gibt es aber auch etliche Tabletops, die in historische Hintergründe eingebettet wurden (Historische Tabletops). Bei diesen Spielen werden Truppen oder Armeen dargestellt, die in der Geschichte tatsächlich einmal existiert haben. Die weitere Einteilung dieser Gattung erfolgt nach geschichtlichen Epochen und nach Regionen. (Zum Beispiel Historische Tabletops der Antike, des Mittelalters, des Siebenjährigen Krieges, der Napoleonischen Kriege, Szenarien zum Zweiten Weltkrieg, der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg etc).

Bisher weniger verbreitet sind Genres wie Horror, Abenteuer (Piraten u. ä.), Western oder Pulp (Pseudohistorisch im Comic- oder Hollywoodstil), allerdings ist die Anzahl an Publikationen in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Mit teilweise sehr komplexen Spielregeln wird versucht, möglichst alle Aspekte einer tatsächlichen Schlacht im Spiel umzusetzen. So werden in vielen Tabletops die Moral der Truppe, Vor- und Nachteile von Gelände und Ausrüstung sowie Einheiten mit speziellen Fähigkeiten und Taktiken wie Phalanx, Plänkler, Kavallerie und natürlich die Eigenschaften der verschiedenen Waffen regeltechnisch umgesetzt. Es muss immer ein Kompromiss zwischen komplizierten, realistischen Regeln und einfachen, abstrakten Regeln gefunden werden. Hierin liegt auch der grundlegende Unterschied der verschiedenen Regelsysteme.

Gemäß den Regeln werden die meisten Aktionen über Würfelwürfe bestimmt. Viele Systeme nutzen neben gewöhnlichen sechsseitigen Würfeln auch spezielle Würfel mit anderen Seitenzahlen. Einige weniger verbreitete Systeme werden mit Hilfe von Spielkarten gespielt oder nutzen Kombination aus Würfeln und Karten. Daneben gibt es Systeme, die den Zufall weitgehendst ausschalten und vor allem über den Vergleich von Eigenschaftswerten funktionieren.

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