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Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart

 

Trailer

Info

Erneut führt Leonard Nimoy die Regie bei diesem Trek-Abenteuer, doch er hatte bei der Erstellung des Drehbuchs Hilfe von Nicholas Meyer, der bereits bei Star Trek II: Der Zorn des Khan Regie führte. Der Film schließt direkt an die Ereignisse des Vorgängers - Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock - an und bildet damit den Abschluss einer Filmtrilogie, die mit Star Trek II begonnen hat.

  

Da der echte Flugzeugträger mit Namen "Enterprise" zum Zeitpunkt des Drehs auf See war, wurde dieser kurzerhand von der U.S.S. Ranger ersetzt. 95% der Unterwasser-Aufnahmen der Wale wurden mit anderthalb Meter langen Modellen gedreht. Die vier gebauten Modelle waren so realistisch, dass es viele Kritiken über den Umgang mit den Walen gab.

Der Punker im Bus ist Kirk Thatcher, Aufnahmeleiter des Films. Er hat das Lied "I hate you", das im Bus zu hören ist, selbst geschrieben und mit seiner Band eingespielt. Die Walfänger sprechen Norwegisch. Der ältere Mann sagt: "Was zur Hölle war das?" ("Hva i helvete?")
Die Szene, in der Chekov und Uhura Passanten nach dem Weg nach Alameda fragen, war komplett improvisiert, genauso wie die Antwort einer jungen Frau: "Ich weiß nicht, ob ich ihre Frage beantworten kann, aber ich glaube, es ist auf der anderen Seite der Bucht, in Alameda." Die Filmcrew musste sie nach der Aufnahme suchen, damit sie eine SAG-Erklärung und eine Erlaubnis, das Material im Film zu verwenden, unterschreiben konnte.

Während die Sonde die Erdatmosphäre stetig bewölkt, berichtet ein Offizier vom Status einzelner Städte. Dabei erwähnt er, dass auch Leningrad von Ausfällen betroffen sei. Die heutige Stadt „Sankt Petersburg“ hieß zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch „Leningrad“ und bekam erst 5 Jahre nach der Ausstrahlung dieses Films wieder den ursprünglichen Namen „Sankt Petersburg“ zurück.

Die Musik stammte diesmal von Leonard Rosenman. Rosenman komponierte u.a. auch für den Zeichentrickfilm "Der Herr der Ringe" und verwendete einige seiner Kompositionen aus diesem Film für Star Trek IV erneut.
John Schuck hatte nach Star Trek IV in weiteren Star Trek Produktionen gastrollen bekommen. So auch in den Serien "Deep Space Nine" und "Enterprise" mit Scott Bakula als Cpt. Archer. In der Serie Babylon 5 war er außerdem als Minbari Draal zu sehen, der die große Maschine von Epsilon 3 (dem Planeten um den die Station kreist) kontrolliert.
Brock Peters war vor Star Trek IV bereits im Science Fiction Genre tätig. Er spielte 1972 im Charlton Heston Film "Jahr 2022: Die überleben wollen" (Soylent Green) mit und hatte 1978 eine Gastrolle in der populären SciFi Serie "Kampfstern Galactica".

 

Inhalt

In ihrer eigenen Zeit begegneten die Helden der Sternenflotte einer außerirdischen Sonde, die eine geheimnisvolle Nachricht aussandte -- eine Nachricht, die in Form des Gesangs der ausgestorbenen Buckelwale überbracht wurde. Falls die Sonde keine Antwort erhält, resultiert daraus die Zerstörung der Erde. Kirk und seine Leute reisen also zurück in das 20. Jahrhundert der Erde -- in ihrem erbeuteten klingonischen Raumschiff -, um einen Buckelwal in die Zukunft zu bringen, der mit der außerirdischen Sonde kommunizieren kann. Dabei erleben die Helden aus der Zukunft so manche Abenteuer, da sie sich in der Welt des 20. Jahrhunderts nicht auskennen.

 

Filmdaten

Deutscher Titel Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart
Originaltitel Star Trek IV: The Voyage Home
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 119 Minuten
Altersfreigabe FSK 12


Stab

Regie Leonard Nimoy
Drehbuch Steve Meerson, Peter Krikes, Harve Bennett, Nicholas Meyer, Leonard Nimoy
Produktion Harve Bennett
Musik Leonard Rosenman
Kamera Don Peterman, ASC
Schnitt Peter E. Berger


Besetzung

William Shatner: Admiral James T. Kirk
Leonard Nimoy: Captain Spock
DeForest Kelley: Dr. Leonard „Pille“ McCoy
James Doohan: Captain Montgomery „Scotty“ Scott
George Takei: Commander Hikaru Sulu
Walter Koenig: Commander Pavel Chekov
Nichelle Nichols: Commander Nyota Uhura
Mark Lenard: Botschafter Sarek
Robin Curtis: Lieutenant Saavik
Jane Wyatt: Amanda Grayson
Majel Barrett: Dr. Christine Chapel
Robert Ellenstein: Präsident des Föderationsrates
John Schuck: klingonischer Botschafter
Brock Peters: Admiral Cartwright
Catherine Hicks: Dr. Gillian Taylor 
 
 

 

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