Avatar

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Avatar: Aufbruch nach Pandora

 

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Avatar – Aufbruch nach Pandora (auch James Cameron’s Avatar) ist ein Science-Fiction-Film des Regisseurs James Cameron, der weltweit am 17. und 18. Dezember 2009 startete. Der Film vermischt real gedrehte und computeranimierte Szenen. Große Teile des Films wurden in einem virtuellen Studio mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht.

Einige konservative Kreise in den USA haben sich aufgrund der Handlung negativ über Avatar geäußert, so schrieb John Podhoretz in dem politischen Wochenmagazin The Weekly Standard: „‚Avatar‘ gehört zu den dümmsten Filmen, die ich je gesehen habe, er zeigt brutale US-Militärs im Kampf gegen edle Wilde – eine Konstellation wie in vielen Indianerfilmen.“ James Cameron habe „einen tiefen Antiamerikanismus, weil er die Zuschauer die Niederlage amerikanischer Soldaten herbeisehnen lasse.“

Die genau entgegengesetzte Bewertung nimmt die linksliberale US-amerikanische Publizistin Naomi Wolf vor: „Gibt es bei Nationen psychologische Prozesse im Freudschen Sinne – wie z. B. kollektive Egos, die verletzt werden, und verdrängte Schuldgefühle –, ganz so, wie das bei Menschen der Fall ist? Ich glaube ja. Mehr noch: Oft spiegelt die 'irrationale Traumarbeit' einer Nation ihren tatsächlichen Zustand wahrheitsgetreuer wider als ihr 'Ich' – ihre offiziellen Verkündigungen oder diplomatischen Erklärungen. […] Statt klassischer Bilder der US-Kavallerie, die sich mutig auf die Wilden wirft, oder anständiger amerikanischer Landser, die tapfer Nazinester ausheben, werfen hier gelangweilte Technokraten im Schutze unzähliger Schichten von Technologie Brandbomben auf grüne Täler und schlachten so unterschiedslos feindliche Krieger und wehrlose Frauen und Babys ab, während sie an ihrem Kaffee nippen. […] Ironischerweise dürfte dieser Hollywood-Film mehr dazu beitragen, das verdrängte Wissen der Amerikaner über die Seichtigkeit ihrer nationalen Mythologie zu exhumieren als alle Leitartikel, College-Kurse oder selbst Proteste außerhalb der amerikanischen Grenzen.“


 

Trilogie?

Im Juni 2006 kündigte James Cameron an, dass er Avatar gerne als Trilogie herausbringen würde, wenn der erste Teil erfolgreich wäre. Aufgrund des großen Erfolgs des Films verkündete Cameron Mitte Dezember 2009, dass er nun an einer Trilogie arbeiten wird. Zwar seien die Drehbücher noch nicht geschrieben, aber eine konkrete Vorstellung der Handlung habe er schon.

Im März 2010 betonte James Cameron noch einmal sein Interesse daran Avatar 2 zu drehen. Da Jake Sully inzwischen keinen Avatar-Körper mehr benötigt, kündigte Cameron bereits eine Titeländerung an und brachte den Namen "Na’vi" ins Gespräch. Gerüchte um eine baldig erscheinende Fortsetzung zerstreute Cameron ebenfalls im März 2010. Er möchte möglichst viel Zeit vergehen lassen, bevor der nächste Film in den Kinos erscheint, eine Umsetzungsdauer von vier Jahren hält er ab Produktionsbeginn für realistisch.

Zwar sprach Cameron zu Beginn der Produktion von Avatar – Aufbruch nach Pandora immer von einer Trilogie, inzwischen ist er sich über die Anzahl der Filme aber nicht mehr so sicher und sagte auch, theoretisch sind mehr als zwei Fortsetzungen möglich, da viele Elemente aus dem ersten Film für später aufgehoben wurden.
 

 

Filmdaten


Deutscher Titel Avatar – Aufbruch nach Pandora
Originaltitel Avatar 
 
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 161 Minuten
Altersfreigabe FSK 12


Stab
Regie James Cameron
Drehbuch James Cameron
Produktion James Cameron, Jon Landau
Musik James Horner
Kamera Mauro Fiore
Schnitt John Refoua, Stephen E. Rivkin, James Cameron


Besetzung
Sam Worthington: Jake Sully
Zoë Saldaña: Neytiri te Tskaha Mo'at'ite
Sigourney Weaver: Dr. Grace Augustine
Stephen Lang: Col. Miles Quaritch
Michelle Rodríguez: Trudy Chacon
Giovanni Ribisi: Parker Selfridge
Joel David Moore: Norm Spellman
CCH Pounder: Mo’at
Wes Studi: Eytukan
Laz Alonso: Tsu’Tey
Dileep Rao: Dr. Max Patel
Matt Gerald: Lyle Wainfleet
Sean Anthony Moran: Private Sean Fike
Peter Mensah: Akwey 

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